• Autorenleben,  Schreibtipps

    #8.2 Über Zweifel und Zweifler Part 2

    So hast du wohl geguckt, als dir mal jemand sagte: Ich mag deine Geschichte nicht, geschweige denn dein Stil. Nach #8.2 Über Zweifel und Zweifler Part 1 geht es heute mit Part 2 weiter, also mit den Zweiflern. Und ich spreche hier nicht von dir selbst als Zweifler, sondern von Personen aus deinem engeren oder auch entfernteren Umfeld. Ich glaube jeder begegnet solchen Menschen mal. Manchmal bleibt es bei einer kurzen Begegnung, aber viele mussten sich womöglich länger mit negativen Individuen rumschlagen. Lästig …   Über Zweifler Es ist doch so: Unser Leben ist auch eine Geschichte und gerade wir wissen, dass in jeder guten Story auch Bösewichte auftauchen müssen.…

  • Autorenleben,  Schreibtipps

    #8.2 Über Zweifel und Zweifler Part 1

    Dass wir auf äußere Einflüsse reagieren, liegt in unserer Natur. Was unser Gehirn abspeichert, ist nicht mehr zu löschen. Und dazu gehören auch Erinnerungen, die wir mit Negativem assoziieren und wieder aufgewirbelt werden, geraten wir erneut in ähnliche Situationen. Also … Danke liebe Amygdala und präfontaler Cortex. Aber hey, sie machen auch nur ihren Job und können auch gar nicht anders. So wenig wie du deine Gedanken stoppen kannst. Das macht sie jedoch lange nicht zu dem CEO im Unternehmen Autorenkopf. Das bist nämlich ganz allein du. Also erzähl deinen Zweifeln …     Über Zweifel Betrachten wir mal den Status Quo: Das, was man liebt, tut einem eben manchmal…

  • Schreibtipps,  Überarbeiten

    #4.1 It’s a match – Betaleser finden

    Betaleser zu finden ist einfach. Gute Betaleser zu finden dagegen ist deutlich schwerer, grenzt aber nicht an der Unmöglichkeit. Als ich damals Lovely Faces I beendete, war ich voller Tatendrang. Allerdings musste ich auch schnell feststellen, dass noch etwas ganz Essentielles fehlte: Betaleser. Wenn du gerade an diesem Punkt bist und denkst, dass du absolut nicht weißt, was zutun ist, lass dir gesagt sein:     Lass uns erst einmal klären, was Betaleser überhaupt für Wesen sind. Essentiell sind sie, das wissen wir schonmal. Da du nach langer Auseinandersetzung mit deinem Projekt und der Überarbeitung mehr oder weniger betriebsblind bist und jeder ein unterschiedliches Maß an Selbstkritik innehat, benötigst du…

  • Autorenleben,  Schreibtipps

    #8.1 Mit Absagen umgehen

    Nachdem ich mich auf meinem Instagram Kanal zum Tabu-Thema “Absagen” äußerte, erhielt ich sehr viele positive Rückmeldungen. Was mich besonders freute war, dass meine Worte, die sehr spontan einfach mal gesagt werden mussten, einige wieder aufgemuntert haben (du kannst die Stories in meinem Highlight “True Words” finden). Aus diesem Grund geht es heute ein wenig detaillierter um das Thema Absagen und wie du am besten mit solchen umgehen kannst. Der Weg bis zum Versand deines Manuskripts war schon lang genug und Absagen geben dir das Gefühl, dass er einfach kein Ende nimmt, gar in einer Sackgasse endet. Besonders die Erste ist immer die Schwerste (meine erhielt ich am 30.04.2018 –…

  • Autorenleben,  Schreibtipps

    #8 Kritik ist dein Freund

    Mit Kritik umzugehen, ist nicht immer einfach. Besonders dann nicht, wenn es um die eigene Geschichte geht, in die man sein ganzes Herzblut gesteckt hat. Diese in fremde Hände zu geben, fällt schon unglaublich schwer und dann kommt auch noch kein Feedback wie “Genialste Story, die ich je gelesen habe!” … moment Mal … was?   Hand aufs Herz: es wäre schön langweilig, wenn nur Positives zurückkommt, denn Kritik ist das, was dich als Autor weiterbringen wird. Es ist deine Möglichkeit dich zu verbessern und Schwächen zu bemerken, die dir zuvor nicht aufgefallen sind. Und glaube mir: Schwächen gibt es definitiv. Gerade, wenn es um die erste Fassung geht. Falls…

  • Charaktere,  Schreibtipps

    #7 Tipps für einen mehr als bösen Antagonisten

    Wieso ist dein Antagonist eigentlich so böse? – Weil … darum!     Leider reicht das nicht, um wirklich facettenreiche Charaktere zu erschaffen. Der Antagonist – also der Gegenspieler, der Bösewicht – wird oft vernachlässigt. Dabei ist er so wichtig wie der Protagonist, Deutagonist und mindestens so wichtig wie alle Nebencharaktere, denn er ist derjenige, der deinem Protagonist den Weg zum Ziel versperrt. Und diese Hürde sollte doch wohl überlegt sein. Flachen Charakteren begegnet man immer wieder in Büchern, mal ist es der Protagonist selbst, öfter die Nebencharaktere, die lediglich als Lückenfüller dienen und zu guter Letzt das gute alte Klischee eines bösen bösen Antagonisten. Dabei geht es um mehr,…

  • Schreiben,  Schreibtipps

    #6 Schreibblockade? Alles nur in deinem Kopf

    Da sitzt sie. Mit baumelnden Beinen und teuflischem Lächeln hat sie es sich in deinem Kopf gemütlich gemacht: die Schreibblockade. Ich bin Verfechterin des Statements: es gibt keine Schreibblockade! Jetzt werden einige den Kopf schütteln und rufen: Doch, es gibt sie! Aber wieso dem Kind überhaupt einen Namen geben? Erstens hat dieses Etwas keinen verdient und zweitens bekommt es so nur mehr Gewicht. Und das ist der Fehler! Denn sobald du dir einredest eine Schreibblockade zu haben, knallst du eigenhändig die Tür zur Lösung zu. Negative Gedanken blockieren, wie ich bereits öfters erwähnte und das hemmt deinen Schreibflow und deine Gedanken. Du hast keine Schreibblockade, du “machst” sie dir. Lösch…

  • Schreibtipps,  Veröffentlichung

    #5 Der Endboss: Exposé

    Beim letzten Mal ging es um das Überarbeiten. Und ich habe dir ja versprochen, dass es danach nochmal ans Eingemachte geht. Denn jetzt ist der Augenblick gekommen, in dem du nach Abschluss deines Projekts den Schritt gehen willst, dieses an Agenturen oder Verlage zu schicken. Bei der Manuskripteinsendung wird eine Leseprobe und das Exposé angefordert. Exposé. Dieses Wort ist Musik in meinen Ohren, zergeht richtig auf der Zunge, erwärmt mein schwarzes Herz. Das beste kommt zum Schluss, wie man so schön sagt …   Okay let’s face it, bisher sind mir nur sehr wenige Menschen begegnet, die Feuer und Flamme sind, wenn es um das Exposé geht. Aber was muss,…

  • Schreibtipps,  Überarbeiten

    #4 Überarbeiten oder: mit dem Manuskript in den Ring steigen

      ENDE! Wie schön ist das Gefühl, das dich durchströmt, wenn du dieses Wort unter dein Manuskript schreibst. Der letzte Satz ist geschrieben. Das Abenteuer vorbei. Der Cliffhanger bricht selbst dir das Herz. Jetzt ist deine Geschichte bereit das Licht der Welt zu erblicken! Oh nein … ganz falsch. Denn ENDE heißt nicht fertig und ist noch lange entfernt vom “perfekten Ende”, denn mach dir eins klar: die erste Fassung ist Mist! Immer. Ohne Ausnahme. Und noch eins: die richtige Arbeit fängt jetzt erst an. Es gibt einen Grund, warum sich viele Autoren allein bei dem Wort “Überarbeiten” unbeteiligt pfeifend aus dem Raum verziehen und sich einem die Haare sträuben…

  • Schreibtipps,  Selbstmanagement

    #3 Me, Myself & I – Studium, Schreiben & Job

    “Wie machst du das eigentlich alles?” Kommt dir diese Frage auch so bekannt vor? Immer alles im Griff zu haben, grenzt für viele an einer Unmöglichkeit. Denn für die Mehrheit ist das Schreiben nicht Hauptgeldquelle. Stattdessen sind Studium und Nebenjob, die Ausbildung, Schule oder der Hauptberuf Priorität. Und dazu hat man noch ein Privatleben und andere Verpflichtungen. Wo soll da Zeit für das Schreiben bleiben? Denn das schluckt eine Menge davon – und Nerven dazu. Das alles unter einen Hut zu bekommen ist nicht einfach, aber definitv machbar. Als erstes:     Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und dabei ist dein Kalender dein bester Freund. In…